Donnerstag, 19. September 2013

We 're shooting into the corner

Wir hatten im Martin-Gropius-Bau gesehen, wie Wachs auf die Wand geschossen wurde. Das haben wir in der Schule nachgemacht. 
Zuerst haben wir mehrere Wandecken aus Pappen gebastelt. Eine Gruppe ging dann damit in den Freizeitraum, eine andere in den Flur. Dort haben wir Wattebällchen in Kleister und in rote Farbe getaucht. Das hat ganz gut geklappt. Dann haben wir die Bälle mit einem Gummi in die Ecke geschossen. Das hat nicht so gut geklappt. Wir haben Lehrer Bob gefragt, ob wir auch Löffel benutzen können. 
Annas erster Versuch war witzig, weil der Löffel mitgeflogen ist. 
Manchmal war es auch witzig, weil wir über die Pappecke hinaus geschossen haben. 
(Text: Emily,Finja,Susi,Janina)

















Montag, 16. September 2013

Besuch der Ausstellung von Anish Kapoor



Im Martin–Gropius–Bau gab es eine Kanone. 
Da kam ein Mann, der die Kanone geladen hat. 
Der Mann war schwarz angezogen. 
Es war dann zwei Minuten sehr ruhig. 
Mit der Kanone wurde schließlich rote Farbe geschossen.
Wir mussten Ohrenschützer tragen, damit unsere Ohren nicht abfliegen.

Anna


Bei unserem zweiten Besuch im MGB haben wir uns mit der roten Farbe beschäftigt. 
Frau Künstler, unsere Kunstpädagogin im MGB, hat uns eine Frage gestellt:  
Die Farbe ist rot wie … 
Und wir überlegten:  Blut, Fleisch…
Dann sind wir zu der Farbkanone gegangen. 
Die hat ein Künstler ausgestellt. Wir waren sogar dabei, als sie geschossen hat. 
Aber zunächst mussten wir ein bisschen warten, bis ein Mann kam. 
Er hat rote Farbe in die Kanone geschoben. 
Wir mussten alle Ohrschützer aufsetzen. 
(Alle hatten blaue Ohrenschützer, nur Lucy hatte pinkfarbene. )
Dann war es ganz ruhig. Wir dachten, dass wir 15 Minuten gewartet hatten, aber in echt waren es nur zwei Minuten. 
Dann hat der Mann an einem Hebel gezogen und es gab einen Knall. 
Er war sehr, sehr laut. 
Zum Glück hatten wir Ohrenschützer auf, sonst könnten wir nicht mehr hören. 
Mit dem Knall schoss die Farbe raus. Man hat sie nicht in der Luft gesehen. 
Erst als sie an der Wand war, hat man sie gesehen. 

Das Kunstwerk hat uns gut gefallen: Es war laut, rot und klumpig. 
Am liebsten würden wir darin baden, aber die Farbe würde nicht abgehen 
- genauso wenig wie Graffiti - blöd, ne?!
Deswegen lieber nicht darin baden!

Maxi und Elea



Gespräch über Shooting into the corner von Anish Kapoor

Liliane   Vielleicht soll das seine Gefühle ausdrücken. 
               Irgendwas mit Wut.
  Jin    Vielleicht ist jemand aus seiner Familie gestorben.       
            Dann war er ganz wütend und hat dann                  
           das Projekt gemacht.
Janina   Ich glaube, dass seine Wut aus ihm rausschießt.
Neymar  Er will seine Gefühle zeigen, damit andere ihn verstehen.
Liliane     Vielleicht hat er aber auch mal was Rotes gesehen, 
                was ihn zu diesem roten klumpigen Kunstwerk 
                inspiriert hat.
               Am liebsten würde ich darin baden.
Jin  Vielleicht hat er im Museum oder 
        in einem anderen Atelier bei Künstlern
        Wachsfiguren gesehen und wollte eine 
        Wachsfigur bauen - also wollte mal  
        was anderes machen.
Jack  Vielleicht wollte er etwas Neues erfinden.
Ronaldo   Mal eine ganz andere Frage: 
                 Ist es denn überhaupt sein Kunstwerk? 
                 Als wir im MGB waren, hat doch ein ganz 
                 anderer Mann geschossen.
                 Ich habe als ganz kleines Kind bei meiner Oma 
                 auch mal drei Eier in die Ecke geworfen. 
                 Da war da ein kleines Gesicht an der Wand. 
                 Die Eierschalen waren die Augen. 
                 Vielleicht war ich da fünf.
Neymar    Als wir uns das Kunstwerk angeguckt haben, 
                 dachte ich erst, wir haben zwanzig Minuten 
                 gewartet, bis der Mann die Kanone abgefeuert hat.  
                Als dann die Kanone geknallt hat, ist es richtig 
                schnell gegangen.
Andreas  Als ich die Ohrschützer aufhatte 
                und der Knall kam, hatte ich richtig 
                den Luftdruck gespürt.
Liliane    Ich fand, es war ganz schön angsteinflößend 
               - der Knall und die rote Abmischung.
Jin   Es war mal was anderes. 
        Es lässt Kraft raus. 
        Die meisten Kunstwerke sind ja fein gemalt 
        und dieses Kunstwerk ist gröber.
Finja    Es schießt schnell, aber das Wachs ist langsam. 
             Es klebt ja so und zieht sich langsam runter.
Elea  Ich fand, das sah ein bisschen eklig aus. 
Maxi    Es war leicht, aber auch schwer. 
             Der Schuss war leicht, aber es ist 
            dann schwer runtergelaufen.


Nachdem wir uns das Kunstwerk "Shooting into the corner" angesehen haben, sind wir ins Atelier gegangen und haben verschiedene Rottöne gemischt. In zwei Schüsseln haben wir je zwei Eier gegeben, in zwei Schüsseln Quark und in zwei Schüsseln haben wir Tapetenkleister angerührt. Dann haben wir verschiedene Rottöne in Form von Farbpigmenten in die Schüsseln geschüttet. Immer ein Kind hat eine Mischung zu Farbe gerührt.
Dann durften wir uns aussuchen, ob wir mit mit einem Pinsel, einem Spachtel oder mit den Fingern die Farbe auf ein Blatt Papier auftragen wollen. Das ganze Blatt sollte rot werden.
Ich habe mit den Fingern gemalt.
Mir hat mein Bild gefallen, besonders weil ich mit meinen Fingernägeln Muster in mein Bild geritzt habe. Es hat Spaß gemacht.

Janina







Donnerstag, 5. September 2013

Geheimnis der Bäume


Am 5.9. 2013 haben wir auf dem Literaturfestival eine Lesung besucht.
Vorgestellt wurde das Buch "Das Geheimnis der Bäume".
Bhajju Shyam ist der Illustrator des Buches. Er ist extra für diese Lesung aus Indien nach Berlin gekommen und hat während der Veranstaltung ein Bild gezeichnet. Beim Zeichnen wurde er gefilmt und die Aufnahme wurde auf eine Videowand übertragen.
Bhajju Shyam gibt uns Autogramme

Wir haben uns von seinem Buch anregen lassen und uns die Bäume auf unserem Schulhof genauer angesehen. Welche Geister könnten wohl in unseren Bäumen wohnen?
Seht her, was wir entdeckt haben:


Ist es der bewohnte  Baum oder der unbewohnte?
Wie dem auch sei:  Es ist ein Baum. 
Aber was passiert in der Nacht?
In der Nacht ist er bewohnt - doch was ist am Tag?
Naja: Baum ist Baum.

Der Baum  in der Nacht
Er sieht die Welt am Tag.
Die  Wurzeln liegen unter der Erde.
Doch in der Nacht rütteln sich die Wurzeln 
und gehen spazieren.

Maxi


Ein Baum mit drei Gesichtern






Ein Baum mit drei Gesichtern

Ein Baum mit drei Gesichtern
vertreibt die Diebe. 
Und er erfreut mit guten Taten liebe Leute.
Deshalb mögen ihn liebe Leute.

Rodrick













Der Ohrenbaum





Der Ohrenbaum 
Der Baum  ist nachtaktiv
und trinkt  Wasser.
Er  lauscht,  
was  die anderen Bäumen sich erzählen. 

Lea   













Der  Mädchen-Junge-Baum

Der  Mädchen-Junge-Baum

Der  Mädchen-Junge-Baum  
 hat  zwei Beine. 

Sie-Er trinkt im Sommer Apfelsaft
und im Winter Wasser.

Mädchen und Junge sind im Baum
immer gern zusammen.

Lucy












Der Hausbaum
Ist das ein Baum, oder ein Haus?
Oder ist das ein Baumhaus?
Nein! 
Ich glaube das ist ein Hausbaum.
Ich lebe in meiner Fantasie 
in diesem Hausbaum.

Janina











Blütenschlangenbaum
Blütenschlangenbaum

Sind das Schlangen oder Blüten?
Unter ein Baum sind fünf Schlangen.
Einige Schlangen tragen Blüten.
Mit den Blüten ernähren  sie sich.
Aber die Frage ist:
Sind das Schlangen oder Blüten?

Die Schlangen haben die Farben
grün, rosa und weiß 
und die Blumen sind Rosa. 
Ich glaube dieser Baum ist 


                          Anna








Der Baumriese

Ist das ein Baum oder ein Riese?
Oder ist das ein Baumriese?
Nein! Ich glaube, 
dass das ein Riese ist,
der aussieht wie ein Baum.
Ich bin der Riese. 

                                Janina


Sommerfest im Martin-Gropius-Bau


Liebe Leser, ich bin Elea.

Wir, die Kinder aus der Klasse der Lenau-Schule, haben ein Projekt im Martin-Gropius-Bau. Unsere Klasse wurde auf ein Sommerfest am 24.8. eingeladen. Es war freiwillig und es hat kein Geld gekostet.
Ich war auch da. Es gab eine neue Ausstellung. Die haben wir uns angeguckt. 
Sie war sehr schön. Danach haben wir Masken gebastelt. Sie sahen witzig aus. Wir wurden  mit unseren Masken fotografiert. 
Danach haben wir Kuchen gegessen und etwas getrunken.




Hallo, ich bin Jin.
Ich war auch beim Sommerfest vom MGB.
Es waren viele Menschen da.
Als alle da waren, wurde eine Rede gehalten. 
Ich habe nicht viel verstanden.
Wir wurden dann in drei Gruppen eingeteilt. 
Es gab auch eine Lenauer Gruppe.
Als wir durch die Ausstellung geführt wurden, 
hat uns eine Frau alles erklärt. 
Es war interessant, aber auch langweilig, 
weil sooo viel gequatscht wurde.
Danach haben wir Masken gebastelt. 
Sie wurden aus Schwämmen hergestellt.   
Das hat richtig Spaß gemacht. Meine Maske sah sehr lustig aus. 
Insgesamt fand ich das Fest cool.